Portrait

Ereignisse der Jahre

2009
Aufstellung des neuen Ratio-Klebebinders von Kolbus für Verarbeitungen in Hotmelt und PUR.

2008
In der Weiterverarbeitung werden zwei neue Sammelhefter aufgestellt.

2007
Einweihung einer neuen Produktionshalle mit einer Nutzfläche von über 3.000 m². Aufstellung einer neuen 16-Seiten-Offset-Rotationsmaschine von manroland mit umfangreicher Ausstattung und automatisierter Endfertigung.
W. F. Mayr III. verkauft seine Anteile an Dieter Bergemann und zieht sich aus dem Unternehmen zurück.

2006
Erweiterung des Bogenoffsets durch eine 8-Farben-Maschine für Produktionen im Schön- und Widerdruck.

2005
Installation einer 5-Farben-Bogenoffsetmaschine mit Hybrid-Lack-Werk von MAN.

1998
Erweiterung der Produktionsfläche mit einer neuen Halle von über 700 m².

1996
Einweihung der zweiten 10-Farben-Rollenoffsetmaschine MAN Polyman in doppeltem Format und Erneuerung der Bogenoffsetmaschinen.

1989
Inbetriebnahme und Einstieg in die Rollenoffset-Technologie mit der ersten 10-Farben-Rollenoffsetmaschine von Heidelberger.

1973
Umzug in den neu errichteten Gebäudekomplex im Gewerbegebiet Miesbach.

1968
Wilhelm Friedrich Mayr II. erkrankt schwer und bietet Dieter Bergemann Teilhaberschaft an.

1936
Wilhelm Friedrich Mayr II. baut den Betrieb vom kleinen Mittelbetrieb zum leistungsfähigen Unternehmen aus.

1901
Wilhelm Friedrich Mayr übernimmt die Leitung des Betriebs.

1876
Erwerb des Wochenblatts „Miesbacher Anzeiger“ durch Georg Mayr und Errichtung von Buchhandlung, Buchbinderei und Druckerei in Miesbach.

Von damals bis heute

Mit der Erstausgabe des Wochenblatts „Miesbacher Anzeiger“ am 16. Juni 1874 beginnt auch die Geschichte der Mayr Miesbach GmbH.

Erstes Betriebsgebäude der Mayr Miesbach GmbH am oberen Marktplatz in Miesbach
Erstes Betriebsgebäude am oberen Marktplatz in Miesbach
Georg Mayr
Georg Mayr

Nach zwei mehr oder minder erfolglosen Jahren „verscheuerte" Zeitungsgründer Karl Urban seine Setzkästen samt Handdruckmaschine und Zeitungslizenz an Georg Mayr. Dieser errichtete am Oberen Stadtplatz in Miesbach eine Buchhandlung, eine Buchbinderei und eine Druckerei mit Dampfkraftanlage und weiteren maschinellen Neuerungen. Durch sein entschlossenes Handeln gelang es Georg Mayr, das Wochenblatt in eine Tageszeitung umzuwandeln.

Wilhelm Friedrich Mayr
Wilhelm Friedrich Mayr

1901 übernahm sein Sohn Wilhelm Friedrich Mayr die Leitung des Geschäfts. Während der allgemeinen wirtschaftlichen Notlage verlor die Zeitung 1929 ihre Selbstständigkeit an den Bayerischen Zeitungsblock. Nach dem Krieg übernahm Wilhelm Friedrich Mayr II. den Betrieb, den er vom kleinen Mittelbetrieb zum leistungsfähigen Unternehmen ausbaute.

 

Wilhelm Friedrich Mayr II.
Wilhelm Friedrich Mayr II.

Als Wilhelm Friedrich Mayr II. 1968 schwer erkrankte, steckte sein damals 21-jähriger Sohn Wilhelm Friedrich Mayr III. noch mitten in der Berufsausbildung. So bot er dem damaligen Geschäftsführer Dieter Bergemann Teilhaberschaft an.

1973 zog das Unternehmen in das Gewerbegebiet Miesbach. Auf dem 24.000 m² großen Areal entstand ein 6.000 m² umfassender Gebäudekomplex, der inzwischen um über 3.000 m² Produktionsfläche erweitert wurde.

Erste Druckmaschine mit Herrn Sonnleitner
Belegschaft aus den Anfangstagen

Nach nahezu 40 Jahren gemeinsamer, erfolgreicher Gesellschaftertätigkeit verkaufte W. F. Mayr III. seine Anteile mit Wirkung zum 1. Januar 2007 an Dieter Bergemann. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Ulrich Herzog und dem Geschäftsführer Siegfried Kaspar leitet Dieter Bergemann heute das Unternehmen.

Das Firmengebäude der Mayr Miesbach GmbH seit 1972
Das Firmengebäude der Mayr Miesbach GmbH heute